Mit der TOP Tech Sol AG erweitert die SPIEGLTEC Gruppe ihre Kapazitäten für Pharma- und Life-Science-Projekte und ist in der Schweiz nun an zwei Standorten vertreten.
Seit 20. Juli 2026 ist die Schweizer TOP Tech Sol AG – kurz TTSol – Teil der SPIEGLTEC Gruppe. Zur bestehenden Niederlassung von SPIEGLTEC in Basel kommt damit der TTSol-Standort Thun hinzu. TTSol bringt umfassende Erfahrung in der Planung und Realisierung cGMP-konformer Prozessanlagen für die Pharma-, Biopharma- und Chemieindustrie ein.
Die Schweiz zählt zu den wichtigsten Pharma- und Life-Science-Standorten Europas. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach cGMP-konformen Prozessanlagen sowie nach qualifizierter Prozess- und Generalplanung. SPIEGLTEC ist dort seit 2024 mit einer eigenen Niederlassung in Basel vertreten und hat den Markt seither erfolgreich aufgebaut – in unmittelbarer Nähe zu einem der bedeutendsten Life-Science-Cluster Europas.
TTSol ist seit 2006 am Markt und beschäftigt 14 Mitarbeitende. Das Leistungsspektrum reicht von Machbarkeitsstudien über die Prozess- und Generalplanung bis zur Inbetriebnahme von Anlagen und Utility-Systemen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Erfahrung in der Lieferung von Skids und Package Units sowie in der Umsetzung von EPC-Projekten mittlerer Größe.
„„Mit diesem Zusammenschluss schaffen wir eine noch leistungsfähigere Plattform für Pharma-, Biotech- und Chemieprojekte in der Schweiz. Die Kombination aus der lokalen Marktpräsenz und dem langjährigen Prozess-Know-how von TOP Tech Sol sowie den zusätzlichen Engineering-, EPCMV- und Realisierungskompetenzen der SPIEGLTEC Gruppe ermöglicht es uns, Kundinnen und Kunden künftig ein noch breiteres Leistungsspektrum aus einer Hand anzubieten.”“, so Christian Peintner, Geschäftsführer der SPIEGLTEC Gruppe.
Gesamtes Projektportfolio aus einer Hand
Die Expertisen von SPIEGLTEC und TTSol ergänzen sich in vielfacher Hinsicht – unter anderem in der Prozess- und Generalplanung, der Rohrleitungsdetailplanung, der technischen Gebäudeausrüstung und der Qualifizierung. Gemeinsam decken die Unternehmen künftig das gesamte Leistungsspektrum eines Anlagenprojekts ab. Sämtliche Disziplinen umfangreicher EPCMV-Projekte im Pharma- und Biotech-Umfeld kommen damit aus einer Unternehmensgruppe. Für Kund*innen sinken dadurch das Schnittstellen- und das Ausfallrisiko, größere Projekte werden effizienter und ressourcenschonender abgewickelt.
„Mit TTSol stärken wir unsere Position in einem der bedeutendsten Pharma- und Life-Science-Märkte Europas und setzen unseren Wachstumskurs entlang der Wertschöpfungskette konsequent fort. Dadurch können wir Projekte in der Schweiz künftig noch näher am Kunden und mit größerer Leistungstiefe umsetzen.” Martin Seebacher, Geschäftsführer der SPIEGLTEC Gruppe.
Bewährte Zusammenarbeit erhält feste Struktur
Der Zusammenschluss baut auf einer bereits bestehenden Zusammenarbeit auf. SPIEGLTEC und TTSol haben schon zuvor erfolgreich gemeinsame Projekte umgesetzt und dabei erlebt, wie gut sich ihre fachlichen Kompetenzen, Arbeitsweisen und Qualitätsansprüche ergänzen.
„Für unsere Kunden und Mitarbeitenden steht Kontinuität im Vordergrund. Unsere bewährten Ansprechpartner, unsere Arbeitsweise und unsere hohe Kundennähe bleiben erhalten. Gleichzeitig eröffnet uns die Zugehörigkeit zur SPIEGLTEC Gruppe neue Möglichkeiten, größere und anspruchsvollere Projekte mit zusätzlichen Spezialdisziplinen und Ressourcen zu realisieren.” Martin Schranz, Geschäftsführer TTSol
Standorte und operative Führung bleiben bestehen
TTSol wird innerhalb der SPIEGLTEC Gruppe als eigenständiges Unternehmen weitergeführt. Martin Schranz bleibt Geschäftsführer, Christian Peintner und Martin Seebacher erweitern den Verwaltungsrat. Die bisherige Muttergesellschaft firmiert künftig als SPIEGLTEC AG und hält sämtliche Anteile an der TTSol.
Die Präsenz der SPIEGLTEC Gruppe in der Schweiz soll in den kommenden Jahren gezielt ausgebaut werden. Gleichzeitig werden die bestehenden Aktivitäten in der Region Basel enger verzahnt, um Kundennähe, Personalverfügbarkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu stärken.